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Review: Flap-Notizbuch aus der sensebook-Reihe von transotype


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5 Antworten in diesem Thema

#1 reduziert

reduziert

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Geschrieben 25 März 2013 - 15:26

Über einen Hinweis wurde ich auf die Produkte der Firma Holtz Office-Support in Wiesbaden aufmerksam. In der Unternehmenssparte „transotype“ fiel mein Fokus sofort auf die Produktreihe „Notizbücher“. Nach Anfrage bei der Marketingabteilung und erfreulich freundlichen E-Mails konnte ich nach wenigen Tagen zwei Review-Exemplare in den Händen halten. Eines der Produkte wird „Flap“ genannt, ein „Sondermodell“ der Reihe sensebook. Hierbei handelt es sich um einen Notizbuch-Umschlag aus Leder, in den Notizbücher eingelegt werden können. Die Review-Exemplare wurden mir von Holtz Office-Support unentgeldlich zur Verfügung gestellt und hinsichtlich der Review wurden keine inhaltlichen Vereinbarungen besprochen, so dass ich mir vollkommen ohne Verpflichtungen ein eigenes Urteil bilden konnte.
 
Die Firma Holtz Office-Support sitzt als Familienunternehmen in Wiesbaden und bietet Materialien und Werkzeuge für den grafischen Bereich. Weitere Informationen zur Firma findet man unter .
 
Material:
 
Bei dem Notizbuch FLAP handelt es sich um Notizbucheinlagen aus Papier, die in einen Umschlag aus Leder eingefügt werden. Dieser Umschlag wurde aus handgenähtem Rinderleder gefertigt. Das Leder fühlt sich angenehm weich an, besitzt aber trotz aller Flexibilität noch genügend Festigkeit, um nicht instabil zu erscheinen. So ist auch ein Schutz der Papiereinlagen gewährleistet. Zugeklappt kann der Umschlag durch ein Lederband fixiert werden. Im Inneren der Notizbucheinlage befindet sich ein rotes Lesebändchen aus Leinen.
 
Papier / Aufteilung der Seiten:
 
Die Papier-Refills sind, wie beschrieben, in den Umschlag einzulegen. Somit kann das Notizbuch an sich ausgetauscht werden, entweder nachdem keine freie Seite mehr verfügbar ist, oder man nutzt verschiedene Hefte für verschiedene Anlässe, die man in der gewohnten Mappe transportieren kann.
Die äußere Umschlagseite des eigentlichen Notizbuches ist aus stabilem, aber nicht zu steifem, Karton. Die Klebebindung der Seiten ist fest und stabilisiert das Notizbuch zusätzlich. Nach dem Aufschlagen des Notizbuches findet man zuerst eine Umschlagseite, auf der man den Titel oder andere Informationen zum Notizbuch eintragen kann. Gerne wird dieser Platz auch für die Besitzerangabe verwendet. Danach kommen sechs Seiten mit Indexierungsmöglichkeiten, auf denen man Abschnittstitel und Seitenangaben eintragen kann. Die übrigen 137 Seiten, die nun folgen, sind beginnend mit Seite 1 durchnummeriert, und die letzten 16 Seiten können dank einer Mikroperforation ausgetrennt werden. Auf der letzten Seite findet sich noch der Abdruck eines Papierlineals mit den Einheiten „cm“ und „inch“. Ein nettes Gimmick.
 
Auch an den Transport eines Schreibgerätes wurde gedacht. Die Stiftschlaufe aus Leder ist recht eng, für einen Füller beinahe ein wenig zu eng, vielleicht lässt sie sich vorsichtig weiten. Testweise habe ich eine Kaweco Liliput mit in der Mappe transportiert, dieser ist perfekt passend und wird ausreichend fixiert.
Im vorderen Umschlagbereich sind noch zwei Einschnitte für den Transport von Visitenkarten oder Notizen zu finden.
 
Füllertauglichkeit:
 
Natürlich war es mir ein Anliegen, die Füllertauglichkeit des Papiers zu testen. Die Oberfläche des Papiers ist angenehm glatt, ohne die Feder aber abrutschen zu lassen. Jede getestete Feder, von EF über M bis zu B, aber auch eine Feder mit recht breitem Stub, fanden genügend „Grip“ und glitten förmlich über das Papier. Bei der Beschriftung des Papiers mit Tinte schlägt diese zwar nicht komplett auf die Rückseite des Blattes durch, aber ein Durchschimmern der Schrift ist deutlich zu erkennen. Hier muss individuell entschieden werden, welcher Füller mit welcher Tinte verwendet werden kann und soll und ob man die Blätter einseitig oder doppelseitig beschriften will. Mich persönlich stört das Durchschimmern keineswegs. Wie gesagt, da muss sich wohl jeder selbst von seinen Vorlieben individuell leiten lassen. 
Die Tintenfarben kamen auf dem Papier kräftig und hersteller-echt zur Geltung. Die Trockenzeit der Tinte auf dem Papier ist absolut zufriedenstellend, ein Ausfransen der Tinte auf der Oberfläche konnte ich nicht erkennen. Also ein absolut praxistaugliches Papier, das hier verwendet wird.
 
Verwendungszweck:
 
Ich denke, man kann dieses Notizbuch sehr gut für alle Arten von Aufzeichnungen verwenden. Die Hülle hat meiner Meinung nach ein schlichtes Aussehen, was sie auch in Meetings oder Konferenzen zu einem guten Begleiter macht. Und im privaten Bereich ist das Notizbuch ebenso uneingeschränkt am richtigen Platz. Mir wurde die DinA4-Version zur Verfügung gestellt, die große Schreibfläche bietet hier viel Platz für Notizen und Skizzen.
 
Praxistauglichkeit:
 
Momentan nutze ich das Notizbuch nur am Schreibtisch. Aber bald wird es auch seine Tauglichkeit im Einsatz außerhalb dieser „Schutzumgebung“ zeigen müssen. Alleine das Fixierband aus Leder ist ein wenig lang geraten, hier kann es eventuell sein, dass ich es selbst kürzen werden, liegt es doch beim aufgeschlagenen Notizbuch schon recht „lange“ daneben. 
 
Mein Fazit:
 
Die FLAP-Version des sensebook fühlt sich einfach gut an. Die Verarbeitung und das Design lassen keine Wünsche offen. Ich bin gespannt, wie widerstandsfähig sich das Leder im Alltagseinsatz zeigen wird und wie sich die Oberfläche durch Nutzung und Abnutzung entwickeln und verändern wird. Ich hoffe ja beinahe auf eine ansehnliche Abnutzung und Entwicklung einer schönen Patina. Von der Handhabung her bietet das Flap keine große Überraschungen. Bewährtes Konzept wurde hier übernommen und schlicht verarbeitet. Ich sehe das als Vorteil. Das Notizbuch selbst ist auf das Nötigste reduziert und erfreut so durch ein schlichtes Äußeren und ein funktionables Innenleben. So werde ich das Flap in den täglichen Arbeitsalltag integrieren und freue mich schon auf seine Nutzung. Mal sehen, wie schnell ich neue Refills nachodern werden muss. 
Von mir also eine klare Empfehlung für dieses Produkt, sei es für den Eigenbarf oder als wertiges und stillsicheres Geschenk.
 
 
 
Bester Gruß
Thorsten
 
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#2 Tintenpfote

Tintenpfote

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Geschrieben 25 März 2013 - 21:22

Danke für die schöne Vorstellung Thorsten.

 

In meinen Augen ist das Papier absolut tauglich, das Durchscheinen haben viele Papiere. Aber solange nichts böse durchschlägt, bekommt das Papier von mir das "Siegel: fülltertauglich".

 

Ein schönes Notizbuch bzw. schöner Umschlag ist das.



#3 reduziert

reduziert

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Geschrieben 27 März 2013 - 08:46

Ich habe auch noch ein weiteres Notizbuch aus der sensebook-Reihe zum Testen bekommen, heute die Review als Link zu meinem Blog: http://reduziert.tum...delt-es-sich-um

 

Bester Gruß

Thorsten



#4 herbert

herbert

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Geschrieben 04 April 2013 - 18:32

Hallo, Thorsten

wirklich sehr interessant. Kann man Notizbücher nach Norm einlegen, also speziell in das mittlere Buch A5 Kladden oder Bücher?

Dann wäre das ja wirklich hochinteressant!

Gruß

Herbert



#5 reduziert

reduziert

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Geschrieben 05 April 2013 - 08:11

Hallo Herbert,

 

ich kann leider nur zu den A4-Modellen Aussagen treffen. Für A5-Fragen bitte ich dich, dass du dich direkt an den Hersteller wendest.

 

Bester Gruß

Thorsten



#6 herbert

herbert

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Geschrieben 05 April 2013 - 12:30

Danke, Thorsten, hatte in der Eile ganz überlesen, dass Du das große getestet hast. Ich werde da mal nachfragen.

Gruß

Herbert

 

ach ja, ich teile die Antwort hier mit, klar doch.






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