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Nach welchen Kriterien kauf ihr Notizbücher?

Notizbuch

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11 Antworten in diesem Thema

#1 Julia

Julia

    Erfahrenes Mitglied

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  • 213 Beiträge

Geschrieben 16 Januar 2014 - 18:58

Hallo !

Ich hab zwischen Weihnachten und Neujahr meine Notizbücher "ausgemistet", hab die entsorgt, die absolut schlecht von der Papierqualität sind. (Wo selbst Kuli durchscheint)
Da kam ich mal auf Idee, dass ich meine Prioritäten ändern müsste.
Deshalb wollte ich euch mal fragen: worauf achtet ihr beim Notizbuchkauf? Achtet ihr dann auch auf ein Preis-Leistungs-Verhältnis?

Also ich werde künftig versuchen primär auf das Papier zu schauen. Also wenigstens Rollerball sollte ohne großes Durchschimmern schon funktionieren. Am besten natürlich, wenn Füller funktionieren (egal welcher Federbreite).
Dann sollte das Notizbuch möglichst dotted, kariert, liniert oder notfalls blanko sein (in der Reihenfolge). Ich mag dotted am liebsten.
Ein hübscher Einband wäre toll, aber ist nicht Muss. Auch ein schlichtes Schwarzes tut's, wenn der Rest passt.
Von Vorteil wäre ein Lesebändchen oder 2, auch Seitenzahlen sind schön. Aber wenn's nicht ist, ist's nicht.
Beim Preis bin ich auch eher offen, ich geb lieber 2-3€ mehr aus und hab dafür eine gute Qualität und tolles Papier.

Wie ist das bei euch?

Viele Grüße
Viele Grüße,
Julia

Mein Blog rund um Schreibwaren: http://penandpaperpassion.de

#2 reduziert

reduziert

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  • 137 Beiträge

Geschrieben 18 Januar 2014 - 07:47

Hallo Julia,
 
ich kaufe Notizbücher, weil ich sie gerne nutzen werde. Also müssen sie mir gefallen. Ich bin da ein sehr optischer und haptischer Mensch. Mit einem Notizbuch, das mir nicht gefällt, würde ich erst gar nicht beginnen.
 
Als zweites Kriterium kommt das Papier. Ich schreibe zu 99% mit Füllfederhaltern, also darf das Papier nicht mit der Tinte ausfransen. Durchschlagen der Tinte auf die Rückseite eines Blattes ist kein Problem, ich bin auch durchaus gewillt, nur die eine Seite eines Blattes zu nutzen.
 
Über Jahre habe ich Notizbücher von Moleskine genutzt. Auch heute noch stehen einige Exemplare mit freien Seiten, oder ganz leere Bücher, in meinem Regal. Unzufrieden war ich nie damit.
 
Aus optischen und haitischen Gründen bin ich allerdings auf mittlerweile drei Papierbücher umgestiegen, mit denen ich voll zufrieden bin.
 
Für mein Tagebuch, für Projektplanungen etc. nutze ich mittlerweile mehrere Midori Traveler (das Schreiben des Wortes mit einem "l" ist immer noch gewöhnungsbedürftig) Notebooks. Meine täglichen Notizen kommen in verschiedene Notizhefte von Field Notes (durch mein Abo bei Fieldnotes und den einen oder anderen Einkauf bin ich immer gut versorgt). Hier mag ich die Größe, die es mir erlaubt, immer mindestens ein Notizbuch in der Hosentasche bei mir zu tragen. Auch schätze ich sehr die Haltbarkeit dieser Bücher und die Qualität des Papiers.
 
Meinen Kalender für 2014 habe ich auch gefunden, einen Hobonichi Techo 2014 aus Japan, geniales Design, geniales Format, geniales(!) Papier für Füllfederhalter. Informationen über diesen Kalender findet man direkt hier: http://www.1101.com/...o/2014/planner/
 
Das Papier nennt sich hier: Tomoe River Paper (http://www.1101.com/...nner/all_about/)
 
Es ist dünn, sehr stabil und absolut füllergeeignet, selbst tintenflussfreudige Füller kommen gut damit zurecht.
 
Mit Paperblanks oder irgendwelchen China-Büchern bin ich leider nie Freund geworden. Die Paperblanks sehen ja oft sehr nett aus, aber irgendwie kamen wir nie zusammen.
 
Ansonsten nutze ich gerne mal das eine oder andere Notizheft eines mir bis dato unbekannten Herstellers, um einfach ein Heft für Tintentests oder zum "Kritzeln" zu haben, in meinem Regalarchiv ist da schon eine gewisse Auswahl zu finden :)
 

 

Schöne Grüße

Thorsten



#3 Tintenpfote

Tintenpfote

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  • 220 Beiträge

Geschrieben 19 Januar 2014 - 15:45

Von Hobonichi habe ich in letzter Zeit auch einiges gelesen. Wenn du dazu mal mehr schreiben kannst, würde ich mich sehr freuen. :)

 

Ich hatte Notizbücher sehr nach Optik gekauft, ob sie mir von außen gefallen. Mein letzter Kauf war aber nicht so toll, die Notizbücher liegen dann einfach ungenutzt herum.

Ich kaufe immer weniger Notizbücher. Die Papierqualität lässt einfach oft zu wünschen übrig. Klar, ich kann die Seiten auch einseitig beschreiben. Aber wenn die Linien so stark ausfransen, dass manche Buchstaben schwer erkannbar werden, ist eine Grenze erreicht.

Ich finde die punktierte Lineatur ja auch klasse, die es leider viel zu selten gibt. Leuchtturm hat sie, da ist die Qualität mittelmäßig, feine Federn gehen da durchaus. Aber meine satten Füller werden da schon schwieriger. In meinem Planer schreibe ich gar nicht mehr mit Füller.

 

Ich bin schon am überlegen, ob ich mir Druckerpapier von Clairefontaine kaufe, und mir daraus selber Notizhefte- und bücher mache. Dann stimmt die Papierqualität, und ich kann mir die Optik des EInbandes selber aussuchen. Die Lineatur kann ich mir ausdrucken.

Ich weiß auch, wie man Bücher bindet. Ich habe auch schon mal ein Notizbuch selber gemacht. Mit fehlt nur das Werkzeug dazu, so dass ich die Bücher durchaus binden, aber die Seiten nicht einheitlich schneiden könnte etc.



#4 Christian

Christian

    Administrator

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  • 84 Beiträge

Geschrieben 19 Januar 2014 - 16:00

Also ich nutze irgendwie momentan nur Rhodia-Notizbücher und -blöcke.

Liegt aber sicher daran, das ich da am meisten von habe.

 

Oder eben Musterexemplare die ich bekomme. Wobei... die nutze ich sehr oft nur sehr kurz. So eine Seite lange. ;)



#5 Sven

Sven

    Erfahrenes Mitglied

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  • 73 Beiträge

Geschrieben 19 Januar 2014 - 16:16

Hallo Julia, meine Antwort wird Dir leider nicht weiterhelfen. Ich nutze nicht so viele Notizbücher und wenn ich mal ein neues brauche dann informiere ich mich hier im Forum, lese auf deinem Blog oder frage Thorsten. Aktuell nutze ich nur FieldNotes, ein Midori Travelers Notebook und ein Conceptum. Wobei die FieldNotes und das Conceptum mich in Kombi mit Füllern nicht so richtig begeistern. Grüßle Sven

#6 herbert

herbert

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Geschrieben 21 Januar 2014 - 16:23

Wie oft habe ich schon geglaubt, das ultimative Notizbuch gefunden zu haben, und bin doch jedesmal froh, dass dem nicht so ist, wenn ich eines sehe, das mir gefällt.

Gut, die Kriterien:

 

abgerundete Ecken sind mir wichtig

kein Überstand des Einbandes

Papier muß sich "gut anfühlen"

liniert oder kariert, im Wechsel, bei meinem Midori natürlich blanko, paßt zum Stil

das Format etwa DIN A 5, also Moleskine geht, das paßt sogar in die Jackentasche, da nicht ganz A 5

Die Dicke darf nicht zu groß sein, 192 Seiten sind richtig

am liebsten Softcover

 

1. Hauptkriterium

ganz wichtig: muß aufgeschlagen flach liegen, das ist eigentlich das hauptsächliche Kriterium. die meisten A5 Kladden schaffen das nicht, mit Ausnahme der Brunnen Protokollbücher (leider sind da die Ecken nicht abgerundet und sind hardcover)

 

ansonsten: wenn der Einband in Leder ist, dann mit Einlagen zum wechseln.

 

Ich springe immer auf neue Bücher an, wenn ich sie sehe, und suche auch aktiv, und der Preis ist (fast) Nebensache.

Ein repräsentativer Eindruck ist mir wichtig. Moleskine ist als repräsentativ oder zumindest "in" akzeptiert, und Midori sowieso.

Früher habe ich oft die Bücher mit "Elefantenhaut"-Einband und Leinenrücken benutzt, von Ebhard und KÖnig, aber die sind inzwischen schwer zu bekommen und sehr teuer.

 

Da ich die NAP-Methode praktiziere, bin ich in der Wahl der Bücher ziemlich frei, ich wechsele also auch.

 

2. Hauptkriterium

Das wichtigste Kriterium ist die Portabilität. Ich muß beruflich viel reisen, und da müssen die Bücher einiges aushalten, und am besten in eine Jackettasche passen. Moleskine kann das perfekt, somit lande ich häufig genau wieder bei Moleskine.

Passt auch immer in die Aktentasche, auch wenn die mal wieder richtig voll ist.

 

Midori paßt gut in die Innentasche. Da kann man auch mal einen für C3 gefalteten A 4 Brief einlegen. Midori ist für mich ästhetisch am besten, aber nicht immer am praktischsten. Das ist es ja, man kann mehrere haben. die NAP Methode aber findet in einem Buch statt.



#7 Julia

Julia

    Erfahrenes Mitglied

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Geschrieben 21 Januar 2014 - 18:32

Danke für eure Antworten!

Ich hab bei meiner "Notizbücher-Bestellwut" zum Beginn des Jahres auch vieles quer Beet gekauft. Und da auch nicht wirklich auf meine "Kriterien" geachtet, war halt in einer "Bestellwut". Da ich ja eh meine Notizbücher für den Blog teste, werde ich das künftig einfach vorziehen (sonst mache ich es mal zwischendurch, wenn die Bücher schon in Benutzung sind), dann kann ich schauen, ob ggf ein bestimmter Füller gut damit funktioniert. Notfalls bleibt mir dann nichts anderes übrig als das einseitige Beschreiben.
Viele Grüße,
Julia

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#8 Tintenpfote

Tintenpfote

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Geschrieben 21 Januar 2014 - 18:53

Das Leid der Blogbetreiber. Man kauft, kauft, kauft, um Testmaterial zu haben. Stellt es sich als nicht gut heraus, liegt es nur noch in der Schublade... Auf diese Weise hat sich bei mir schon einiges angehäuft. Und nach dem Test finde ich manches schon so unspektakulär, dass ich nichtmal einen Blogeintrag darüber schreibe.

 

Vielleicht könnte man einfach mal Testmaterial tauschen? So wie mit den Tintenproben, einzelne Seiten oder so.

Na ja, ich habe mir vorgenommen, nicht mehr so viel zu kaufen, was in den letzten Tag allerdings nicht so richtig geklappt hat. :unsure:

Ganz ehrlich, wer würde einen ganzen Blogpost über eine Rolle Klebeband schreiben, nur weil Farben drauf sind und sie nicht einfach transparent ist? Da warte ich noch, bis sich mehr angesammelt hat. *Freibrief zum shoppenen gehen*

 

Wenn Rhodia seine Notizbuchserien weiter ausbaut, dann haben sie aber gute Chancen beliebt zu werden. Vorausgesetzt, das Papier ist so gut, wie man es aus der Gruppe gewohnt ist.



#9 Julia

Julia

    Erfahrenes Mitglied

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Geschrieben 21 Januar 2014 - 19:47

Ja, bei Rhodia hoffe ich auch noch auf mehr Farbe, Sondereditionen etc. Mal sehen, ob da was kommt. Christian kann es ja mal vorschlagen :)
Wir können uns da gerne austauschen, allerdings hab ich an einzelnen Papieren nicht sonderlich viel. Nur das eigentlich, was schon vorgestellt ist und das hab ich eigentlich alles auf Empfehlung gekauft zum Briefeschreiben. Da gab's meinen Blog noch nicht mal.
Sonst kaufe ich hauptsächlich für mich und versuche, möglichst viel vorzustellen. Aber süchtig bin ich so oder so *blush*
Viele Grüße,
Julia

Mein Blog rund um Schreibwaren: http://penandpaperpassion.de

#10 Christian

Christian

    Administrator

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Geschrieben 22 Januar 2014 - 08:44

Ich bin gespannt was ich auf der Paperworld an diesem Wochenende erst einmal so zu Gesicht bekommen werde. Und wenn ich testen kann: Wie gut das Papier davon immer ist. ;)

 

Update: Habe gerade mit meinem Vertreter gesprochen. Angeblich soll ein weißes(!) Rhodia auf den Markt kommen. Er meint es sieht schick aus. Ich bin gespannt.



#11 Julia

Julia

    Erfahrenes Mitglied

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Geschrieben 22 Januar 2014 - 16:53

Ich bin auch sehr gespannt :)

Davon muss doch dann bestimmt eins in meine Sammlung. Muss ja schließlich vollständig werden  :P


Viele Grüße,
Julia

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#12 Tintenpfote

Tintenpfote

    Erfahrenes Mitglied

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Geschrieben 22 Januar 2014 - 20:31

Oh Paperworld. Ja, da bin ich gespannt, was du da zu sehen und zu testen bekommst. :)







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